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Martin Buber, der Prager Kreis und die Folgen des Ersten Weltkriegs

CHRISTIAN WIESE | 02.05.2019

Nachfolgender Beitrag geht auf einen im Oktober 2014 anlässlich der Mitgliederversammlung der "Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts" im Jüdischen Museum Frankfurt am Main gehaltenen Vortrag zurück.*[mehr]

Elie Wiesel – ein Theologe

Michael de Saint-Chéron* | 31.12.2018

Zu Beginn meiner Ausführungen[1] möchte ich das Zitat Kardinal Lustigers kommentieren, das Jean Duchesne Ihnen soeben vorgetragen hat. Lustiger war der Ansicht, dass es nicht einfach nur Christen und Juden gebe, sondern auch getaufte Juden. Aber wo bleiben dann die Christen, die eine jüdische Mutter oder einen jüdischen Vater haben, sich von Jesus abgewendet haben und jüdisch geworden sind? Das war die Wahl, die ich getroffen habe. Als Jude, der einst katholisch war, spreche ich heute zu Ihnen. … [mehr]

Papst Benedikt XVI.: Christlich-jüdischer Dialog als Gefahr

Herbert Jochum* | 01.11.2018

Eine kritische Stellungnahme zu den "Anmerkungen zum Traktat 'De Judaeis'" des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger).[1][mehr]

Versöhnung

Markus Himmelbauer | 31.08.2018

Vortrag gehalten auf der ICCJ Jahreskonferenz in Budapest, 25. Juni 2018.[mehr]

Rabbi Jesus im Johannesevangelium

Adele Reinhartz* | 01.07.2018

Im November 2009 wurde Rabbi Shlomo Riskin, der Chefrabbiner der Stadt Efrat in Israel, heftig kritisiert. Denn er hatte sich in einem Interview, das anschließend auf YouTube geladen wurde, auf den „Rabbi Jesus“ bezogen.[1] Rabbi Riskin versuchte den Sturm zu stillen, indem er später die Stellungnahme zurückzog und sich wie folgt erklärte: … [mehr]

Wider die Angst vor der Differenz

Christian Wiese | 01.04.2018

Religiöse Pluralität, Diversität und Differenz sind Grundkategorien interreligiöser Begegnungen, und unüberhörbar stellen die zahlreichen, nicht selten destruktiven religiösen, kulturellen und ethnischen Gegensätze unserer Zeit die Religionsgemeinschaften vor brisante Fragen: Was sind die Ursachen religiöser Konflikte und Fundamentalismen? Wie lässt sich umgehen mit dem Faktum einander widerstreitender Sinn- und Wahrheitsansprüche, die in Verbindung mit gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen vielfach ein explosives Gemisch darstellen? … [mehr]

Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur

Josef Schuster* | 31.01.2018

Vortrag gehalten anlässlich der Rabbiner-Brandt-Vorlesung am 20. November 2017 in Hanau, Commoedienhaus, Wilhelmsbad.[mehr]

Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs

Heinz-Günther Schöttler | 01.01.2018

Im vergangenen Jahrzehnt sind drei weit verbreitete kirchliche Gebrauchsübersetzungen der Bibel einer gründlichen Revision unterzogen worden: … [mehr]

Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen

Sebastian Mohr | 30.11.2017

Auf höchster Ebene haben die großen christlichen Kirchen im 20. Jahrhundert eine Neuorientierung in Bezug auf das Judentum durchlaufen. Für diesen Paradigmenwechsel steht insbesondere die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch der sog. Rheinische Synodalbeschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland. … [mehr]

Das Feuer einfangen, die Erlösung im Blick haben: Leben und Werk von Elie Wiesel

Alan Rosen [1] | 01.11.2017

»Der Talmud entstand nicht zuletzt als Ersatz. Weil es keinen Tempel mehr gab, traten Gebete an seine Stelle. Weil es kein souveränes Königreich mehr gab, entstanden Geschichten, die seinen Glanz schützten und die ihm innewohnenden Werte verkündeten. Dem Talmud zufolge besteht der Himmlische Tempel im himmlischen Jerusalem noch so, wie er gewesen ist. Feuer kann nicht durch Feuer zerstört werden. Gleich, wer über Jerusalem spricht, er trägt es in sich; wer auch immer nach Jerusalem schreit, fängt dessen Feuer ein und nimmt es in seine Vision auf.«[2][mehr]