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Rabbi Jesus im Johannesevangelium

Adele Reinhartz* | 02.07.2018

Im November 2009 wurde Rabbi Shlomo Riskin, der Chefrabbiner der Stadt Efrat in Israel, heftig kritisiert. Denn er hatte sich in einem Interview, das anschließend auf YouTube geladen wurde, auf den „Rabbi Jesus“ bezogen.[1] Rabbi Riskin versuchte den Sturm zu stillen, indem er später die Stellungnahme zurückzog und sich wie folgt erklärte: … [mehr]

Wider die Angst vor der Differenz

Christian Wiese | 02.04.2018

Religiöse Pluralität, Diversität und Differenz sind Grundkategorien interreligiöser Begegnungen, und unüberhörbar stellen die zahlreichen, nicht selten destruktiven religiösen, kulturellen und ethnischen Gegensätze unserer Zeit die Religionsgemeinschaften vor brisante Fragen: Was sind die Ursachen religiöser Konflikte und Fundamentalismen? Wie lässt sich umgehen mit dem Faktum einander widerstreitender Sinn- und Wahrheitsansprüche, die in Verbindung mit gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen vielfach ein explosives Gemisch darstellen? … [mehr]

Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur

Josef Schuster* | 01.02.2018

Vortrag gehalten anlässlich der Rabbiner-Brandt-Vorlesung am 20. November 2017 in Hanau, Commoedienhaus, Wilhelmsbad.[mehr]

Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs

Heinz-Günther Schöttler | 02.01.2018

Im vergangenen Jahrzehnt sind drei weit verbreitete kirchliche Gebrauchsübersetzungen der Bibel einer gründlichen Revision unterzogen worden: … [mehr]

Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen

Sebastian Mohr | 01.12.2017

Auf höchster Ebene haben die großen christlichen Kirchen im 20. Jahrhundert eine Neuorientierung in Bezug auf das Judentum durchlaufen. Für diesen Paradigmenwechsel steht insbesondere die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch der sog. Rheinische Synodalbeschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland. … [mehr]

Das Feuer einfangen, die Erlösung im Blick haben: Leben und Werk von Elie Wiesel

Alan Rosen [1] | 02.11.2017

»Der Talmud entstand nicht zuletzt als Ersatz. Weil es keinen Tempel mehr gab, traten Gebete an seine Stelle. Weil es kein souveränes Königreich mehr gab, entstanden Geschichten, die seinen Glanz schützten und die ihm innewohnenden Werte verkündeten. Dem Talmud zufolge besteht der Himmlische Tempel im himmlischen Jerusalem noch so, wie er gewesen ist. Feuer kann nicht durch Feuer zerstört werden. Gleich, wer über Jerusalem spricht, er trägt es in sich; wer auch immer nach Jerusalem schreit, fängt dessen Feuer ein und nimmt es in seine Vision auf.«[2][mehr]

„Ewige Hauptstadt Israels“

Hans Maaß | 01.10.2017

Jerusalem in Geschichte, Theologie und Ideologie. … [mehr]

Deutsche Protestanten und der Sechstagekrieg 1967

Martin Kloke | 02.09.2017

Eine Bilanz nach 50 Jahren. … [mehr]

Erinnerung an die Shoah als missionarische Herausforderung. Begründung, Relevanz und Konsequenz einer christlichen Erinnerungskultur

Daniela Gast | 01.09.2017

Nachfolgend zwei Originalauszüge ("Hermeneutische Vorbemerkung" und "Einleitung") aus dem Ende 2016 erschienen, gleichnamigen Buch von Daniela Gast. Die genauen bibliographischen Angaben befinden sich am Ende der Seite.[mehr]

„Nun gehe hin und lerne!“ - Lernschritte auf dem Weg zu einer christlichen Theologie in Israels Gegenwart

Klaus Müller* | 02.05.2017

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Müller, anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK), im Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/M., am 4. März 2017. … [mehr]