Suchen

Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Igal Avidan | 01.11.2017

Zum ersten Mal ehrte Israel einen Araber als „Gerechten unter den Völkern“: Laut der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ hatte der in Berlin lebende ägyptischstämmige Arzt Mohammed Helmy während des zweiten Weltkriegs mehrere Juden versteckt. Die Familie Helmys hatte die bereits 2013 ausgesprochene posthume Ehrung zunächst abgelehnt, weil es sich um eine israelische Ehrung handele. Die von der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vergebene Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ ist die höchste Auszeichnung des Landes für Nicht-Juden. Die Auszeichnung wurde schließlich am Donnerstag, 26. Oktober 2017, in Berlin von Israels Botschafter in Deutschland an einen Großneffen Helmys überreicht. Inzwischen liegt auch eine äußerst lesenswerte Biographie über Mod Helmy vor, die aus der Feder des israelischen Journalisten Igal Avidan stammt ("Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete", dtv, München 2017). Nachfolgend ist das erste Kapitel dieses Buches im Wortlaut wiedergegeben.
(JCR)


[mehr]

Als Juden und Christen die Zehn Gebote veränderten

Als Juden und Christen die Zehn Gebote veränderten

JCR | 01.09.2017

Bibelforscher J. Cornelis de Vos legt erste vollständige Untersuchung aller antiken Texte zum Dekalog vor – Jüdische und christliche Gruppen verschärften oder erweiterten die Verbote und Gebote, um ihre Gruppenidentität zu stärken – Sexualethische Normen angefügt, aber keines der Zehn Gebote wurde über Jahrhunderte je abgelehnt … [mehr]

Ich, Bertha Pappenheim

Ich, Bertha Pappenheim

Eva Schulz-Jander | 01.06.2017

Im Herbst 2015 erschien der Roman „Ich, Bertha Pappenheim“ von Franz Maciejewski. Der schlichte Titel macht sofort klar, wer in diesem Roman spricht, und aus wessen Perspektive erzählt wird. Es spricht Bertha Pappenheim - nicht Anna O., die durch ihre „Redekur“ die Anfänge der Psychoanalyse prägte. … [mehr]

Von Golgatha nach Auschwitz

Von Golgatha nach Auschwitz

Hans Maaß | 01.05.2017

Mit einem Zitat Simon Wiesenthals eröffnet Schlotz seine „Vorbemerkungen“: „Es kann keine Zukunft geben mit einer verdrängten Vergangenheit.“ Danach nimmt er den Anspruch der Kirchen, Hüter positiver ethischer Werte zu sein, sowie in den Zehn Geboten Vorläufer der Menschenrechte zu sehen, aufs Korn. … [mehr]

Warum die Arche nie gefunden wurde

Warum die Arche nie gefunden wurde

Hans Maaß | 01.03.2017

Im Einleitungskapitel setzt sich der Direktor des Archäologischen Instituts der George Washington Universität mit Methoden ernsthafter historischer und archäologischer Wissenschaft und populärer Hobbywissenschaftler auseinander und formuliert dabei die hohen Maßstäbe, die für eine seriöse Wissenschaft gelten … [mehr]

Wie der christlich-jüdische Dialog die Theologie verändert

Wie der christlich-jüdische Dialog die Theologie verändert

Michael Volkmann | 01.02.2017

Wenn ich Theologie Studierende frage, bestätigen sie meine Erfahrung aus dem Studium, als hätte sich in 35 Jahren nichts geändert: Kenntnisse vom Judentum werden im Theologiestudium nicht verbindlich verlangt, sondern besonders interessierte Studierende suchen sich im christlich-jüdischen Dialog engagierte Lehrende. … [mehr]

Hermann Maas - Eine Liebe zum Judentum

Hermann Maas - Eine Liebe zum Judentum

Hans Maaß | 01.01.2017

Von und über Hermann Maas, diese beeindruckende Gestalt, sind bereits früher eine Reihe von Veröffentlichungen erschienen, bisher jedoch noch keine derart umfassende und auf unterschiedlichste Quellen gestützte Biografie. … [mehr]

Basiswissen Judentum

Basiswissen Judentum

Hans Maass | 01.09.2016

„Die Tora zum Glänzen bringen“, überschreibt Rabbiner Dr. Henry G. Brandt, der Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands sein Geleitwort zu diesem von zwei weiteren Rabbinern und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Abraham Geiger Kollegs herausgegebenen Werkes und hebt dabei Lernen und Lehren als Essenz des Judentums hervor, für das die Taten eines Menschen stärkerer Ausdruck des religiösen Lebens sind als Glaubensbekenntnisse. Darum geht es bei diesem „Basiswissen“. … [mehr]

Heinz Kremers – Vom Judentum lernen

Heinz Kremers – Vom Judentum lernen

Hans Maaß | 01.06.2016

Im Vorwort, eingeleitet durch eine Fotografie von Heinz Kremers im Gespräch mit den jüdischen Gelehrten Schmuel Safrai und David Flusser, heben die Herausgeber die Verdienste Heinz Kremers in der Begegnung von Christen und Juden hervor. … [mehr]

Herodes. König von Judäa

Herodes. König von Judäa

Hans Maaß | 01.05.2016

„Herodes war in mehrfacher Hinsicht Zeuge tiefgreifender Umbrüche in der Mittelmeerwelt, des römischen Imperiums und des zeitgenössischen Judentums“, schreibt der Herausgeber im Vorwort dieses Sammelwerks, in dem mehrere Autoren verschiedene Aspekte des Wirkens dieses judäischen Königs ursprünglich z.T. bei einer Akademietagung in Bad Boll beleuchten. … [mehr]