NEU!

Neue Texte:

FEBRUAR 2018:

- Josef Schuster: Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur. Artikel
- Markus Himmelbauer: Das Jüdische für das Christentum suchen - Glaubenserneuerung aus dem Geist des christlich-jüdischen Dialogs Artikel
- Holger Banse: Der 17. Januar als Tag des Judentums: Italienische Erfahrungen. Artikel
- JCR: Woche der Brüderlichkeit 2018: Servicebereich online. Bericht
- DBK:Abschluss des 18. Internationalen Bischofstreffens in Israel und Palästina. Bericht
- DBK:Abschlusskommuniqué des 18. Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2018. Stellungnahme

JANUAR 2018:

- Heinz-Günther Schöttler: Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs. Artikel
- Jaron Engelmayer: "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!". Der Geist von Assisi: Prophetie für unsere Zeit. Artikel
- DBK: Nahostkonflikt und Jerusalemfrage: Erklärung des Heiligen Stuhls. Bericht
- Lateinisches Patriarchat von Jerusalem: «Jerusalem kann nicht auf einen territorialen Anspruch oder politische Eigenständigkeit reduziert werden». Stellungnahme
- Oberrabbinat von Israel / Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum des Heiligen Stuhls: Gemeinsame Erwägung zur Erklärung "Zwischen Jerusalem und Rom". Stellungnahme
- JCR: Juden, Christen, Muslime – Die Kunst des Zusammenlebens. Buchvorstellung

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur

Josef Schuster* | 01.02.2018

Vortrag gehalten anlässlich der Rabbiner-Brandt-Vorlesung am 20. November 2017 in Hanau, Commoedienhaus, Wilhelmsbad. ... [mehr]

JCR - Artikel - Grundlagen, Einführungen

Das Jüdische für das Christentum suchen - Glaubenserneuerung aus dem Geist des christlich-jüdischen Dialogs

Markus Himmelbauer | 01.02.2018

Im Jahr 2000 feierten die Kirchen in Österreich erstmals den 17. Januar als Tag des Judentums. Die Vorbereitungen dazu reichten bis zur II. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz 1997 zurück, wo die Gruppe teshuvà aus Mailand diesen Gedenktag vorgestellt hatte. Der Oberrabbiner nahm es mit dem ihm eigenen Humor und verglich unsere Bemühungen mit dem Muttertag. „Schön, wenn es ihn einmal im Jahr gibt, aber eigentlich ist ja jeder Tag dazu da, daran zu denken“, meinte er. ... [mehr]

JCR - Artikel - Beobachtungen, Erfahrungen (87)

"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!"

Jaron Engelmayer* | 01.01.2018

Zur Prophetie würde ich gerne aus jüdischer Sicht drei Prämissen vorausschicken, um damit die Aussage im Titel jüdischerseits zu begründen und zu untermauern. … [mehr]

Eine Erinnerung an Otto Michel (1903 – 1993)

Beate Barwich* | 01.12.2017

Auf seinem Grabstein ist ein Pauluszitat zu lesen: „Denn ich hielt nicht dafür, dass ich etwas wüsste unter euch als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten“ (1.Kor. 2,2). Im Jahr des Reformationsjubiläums klingt damit zugleich der Name Martin Luthers an. Der Spruch trägt vielmehr die Handschrift von Otto Michel, dem Begründer des Institutum Judaicum an der Universität Tübingen im Jahr 1957. … [mehr]

Gregory Baum und die jüdisch-christlichen Beziehungen

Jean Duhaime | 01.11.2017

Der weithin bekannte Theologe Gregory Baum ist am 18. Oktober 2017 in Montreal verstorben. Als Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil (1962-1965) und leistete einen wesentlichen Beitrag zur Konzilserklärung Nostra Aetate. Der nachfolgende Text würdigt diesen Abschnitt seines Lebens in der Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs.[1] Verfasst hat ihn der katholische Theologe Jean Duhaime, Vize-Präsident der christlich-jüdischen Dialoggruppe in Montreal und verantwortlicher Redakteur der französischsprachigen Ausgabe von JCRelations.net.[mehr]




JCR - Artikel - Grundlagen, Einführungen (115)

Der 17. Januar als Tag des Judentums: Italienische Erfahrungen

Holger Banse* | 01.02.2018

„Wir empfehlen den Kirchen, dem Beispiel einiger Kirchen in Italien und Deutschland zu folgen und einen Tag zu bestimmen, der dem Dialog mit dem Judentum und der Begegnung mit dem lebendigen jüdischen Glauben gewidmet ist. In ähnlicher Weise sollten Tage und Anlässe gefunden werden, um die Beziehungen zu anderen Religionen zu pflegen und zu verlebendigen.“[1][mehr]

„Nicht weniger, sondern mehr Dialog“

Bischof Georg Bätzing | 01.10.2017

Statement von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, im Pressegespräch zum Thema „Chancen und Grenzen des Dialogs: Zur Diskussion zwischen Kirche und Islam“ am 26. September 2017 in Fulda zur Herbst-Vollversammlung der DBK.[mehr]




JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge (122)

Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs

Heinz-Günther Schöttler | 02.01.2018

Im vergangenen Jahrzehnt sind drei weit verbreitete kirchliche Gebrauchsübersetzungen der Bibel einer gründlichen Revision unterzogen worden: … [mehr]

Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen

Sebastian Mohr | 01.12.2017

Auf höchster Ebene haben die großen christlichen Kirchen im 20. Jahrhundert eine Neuorientierung in Bezug auf das Judentum durchlaufen. Für diesen Paradigmenwechsel steht insbesondere die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch der sog. Rheinische Synodalbeschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland. … [mehr]

Weitere Beiträge in anderen Rubriken

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Das Feuer einfangen, die Erlösung im Blick haben: Leben und Werk von Elie Wiesel

»Der Talmud entstand nicht zuletzt als Ersatz. Weil es keinen Tempel mehr gab, traten Gebete an seine Stelle. Weil es kein souveränes Königreich mehr gab, entstanden Geschichten, die seinen Glanz schützten und die ihm innewohnenden Werte verkündeten. Dem Talmud zufolge besteht der Himmlische Tempel im himmlischen Jerusalem noch so, wie er gewesen ist. Feuer kann nicht durch Feuer zerstört werden. Gleich, wer über Jerusalem spricht, er trägt es in sich; wer auch immer nach Jerusalem schreit, fängt dessen Feuer ein und nimmt es in seine Vision auf.«[2] ... [mehr]